Neue Landesverordnung ab Mittwoch, 12.01.22

AKTUELL:

Neue Vorschrift für Johnson&Johnson-Geimpfte

Der Bund hat seine Definition für die vollständige Impfung von Personen geändert, die ihre Erstimpfung mit dem Vakzin von Johnson&Johnson erhalten haben. Sie gelten künftig erst nach einer zweiten Impfung als "vollständig geimpft". Als "geboostert" gelten auch sie künftig erst nach Impfung Nummer 3.

Auswirkungen auch auf 2G-Plus

Auch mit Blick auf die 2G-Plus-Regel ergeben sich durch die angepasste Bundesverordnung und die veränderten Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts Änderungen: Bislang brauchten nur geboosterte Personen keinen Test an Orten, in denen die 2G-Plus-Regel gilt, etwa in Fitnessstudios oder Restaurants. Ab Sonnabend, 15.01. gilt dies für alle oben genannten Personengruppen.

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Mit der neuen Verordnung setzt die Landesregierung auch die Beschlüsse des jüngsten Bund-Länder-Gipfels um, darunter eine Ausweitung der 2G-Plus-Regelung. Diese gilt künftig bei medizinisch nicht notwendigen, körpernahen Dienstleistungen, bei denen keine Maske getragen werden kann, etwa in Kosmetikstudios. Bei Friseurdienstleistungen gilt allerdings weiterhin 3G. Auch beim Sport in Innenräumen, in Saunen, Dampfbädern und Whirlpools sowie in der Gastronomie müssen Gäste künftig zusätzlich zum Impf- oder Genesenennachweis ein negatives Testergebnis vorlegen, sofern sie nicht bereits ihre Auffrischungsimpfung ("Booster") erhalten haben.

Zusätzlich dazu werden ab Mittwoch alle Diskotheken im Land geschlossen, auch Tanzveranstaltungen werden untersagt. In der Gastronomie gilt außerdem eine Sperrstunde zwischen 23 und 5 Uhr. Darüber hinaus gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen (höchstens zehn Personen mit Ausnahmen von Kindern unter 14 Jahren) bei privaten Veranstaltungen in Gaststätten.

Weitere Einschränkungen gelten für Sitzveranstaltungen mit passivem Publikum in Innenräumen, etwa Theatervorführungen. Hier dürfen künftig höchstens 500 Personen teilnehmen. Bei allen anderen Veranstaltungen gilt eine Personenbegrenzung von 50 Teilnehmenden in Innenräumen und 100 in Außenbereichen. Dieselben Obergrenzen gelten für Sportlerinnen und Sportlern bei Wettbewerben.

Bei sämtlichen Veranstaltungen in Innenräumen gilt ab dem 12.01.22 wieder die Maskenpflicht – das Tragen von FFP2-Masken wird empfohlen.

Landesverordnung 12.01.22

Quarantänezeiten:

Die Omikron-Variante führt auch in Deutschland zu steigenden Inzidenzen, Schleswig-Holstein ist aktuell stark davon betroffen. Auch wenn die Infektionen weitestgehend mild verlaufen, haben sie Einfluss auf das gesellschaftliche Leben. Wichtig ist vor diesem Hintergrund, dass die Kritische Infrastruktur wie die medizinische Versorgung, Polizei und Feuerwehren oder Energieversorgung sowie das produzierende Gewerbe handlungsfähig bleiben. Zukünftig gilt deshalb eine Qurantänedauer von 10 Tagen (s.Abbildung), bei der sich Betroffene nach 7 Tagen freitesten können.