Land passt Quarantäne-Verordnung an

Das Kabinett hat eine angepasste Quarantäne-Verordnung für Ein- und Rückreisende aus ausländischen Risikogebieten beschlossen. Die Regelungen basieren auf einer zwischen Bund und Ländern abgestimmten Musterverordnung und treten am Sonntag, den 8. November in Kraft.

Mit der neuen Verordnung wird die Quarantäne-Dauer für Reiserückkehrer von 14 auf 10 Tage verkürzt. Für enge Kontaktpersonen eines bestätigten COVID-19-Falls, bei denen ein konkreter Ansteckungsverdacht ermittelt wurde und damit ein höheres Schutzniveau erforderlich ist, gilt weiterhin die 14-tägige Quarantänezeit.

Für Reiserückkehrende aus ausländischen Risikogebieten gilt weiterhin: Falls sie sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sie sich unverzüglich nach der Einreise in Quarantäne begeben und ständig dort aufhalten. Außerdem sind sie verpflichtet, unverzüglich nach der Einreise die für sie zuständige Behörde zu kontaktieren. Ausgenommen sind Personen, die höchstens 48 Stunden vor Abreise aus bestimmten Urlaubsregionen sich haben testen lassen und bei Einreise ein negatives Testergebnis vorweisen können.

Die geänderte Verordnung wird hier veröffentlicht. Sie tritt ab Sonntag, 8. November, in Kraft und ist bis zum 29. November 2020 befristet.