Neues zur Biosphäre

Am 23. März 2018 reisten die Vorsitzenden der Fraktionen mit weiteren Vertretern aus und für die Gemeinde nach Tönning in die Nationalparkverwaltung, um sich mit dem Leiter Dr. Detlef Hansen und der zuständigen Fachfrau Kirsten Boley-Fleet über den aktuellen Sachstand zur geplanten Biosphäre Pellworm auszutauschen. Auf Pellworm gibt es seit 2016 Bestrebungen, der Entwicklungszone des Biosphärenreservats beizutreten. In verschiedenen Veranstaltungen wurde mit Unterstützung der Nationalparkverwaltung intensiv über das Thema Biosphäre informiert. Ende 2017 fasste die Gemeindevertretung den Beschluss, eine Anerkennung als Entwicklungszone weiter anzustreben und in einem Rahmenkonzept die Ausgangssituation, Herausforderungen, Entwicklungsziele und Leitprojekte für eine Biosphäre Pellworm aufzuarbeiten. Das Konzept soll der Rahmen für eine mögliche Antragstellung bei der UNESCO werden. Die Gemeinde ging damit Ende 2017 auf die Nationalparkverwaltung zu, um das Rahmenkonzept als gemeinsames Projekt mit dem Land Schleswig-Holstein abzustimmen, das sich per Koalitionsvertrag für eine Erweiterung von Biosphärenreservaten einsetzen möchte. Seitdem wurde ein Projektantrag erarbeitet. Geplant ist u.a. personelle Unterstützung: die Schaffung einer Projektstelle für zwei bis drei Jahre und Mittel für die Beauftragung eines Planungsbüros. Dafür bedarf es entsprechender Mittel des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein und Unterstützung des Landesbetriebes für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz. Wie den Gemeindevertretern bei dem Gespräch mitgeteilt wurde, nimmt die Prüfung und die Bereitstellung der Haushaltsmittel längere Zeit in Anspruch als von den Pellwormer Parteien gewünscht und geplant. Das Projekt wird sich daher verzögern und erst im Winter 2018 kann mit voller Kraft durchgestartet werden. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf dieser Seite